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Hochwassernachrichtendienst Bayern

18.08.2022, 16:39 Uhr

 

Großalarmschleife 200 / Handyalarmierung

 

Gemeldet: B5 - Brand landwirtschaftliches Anwesen, Zenzing

 

Eingesetzte Fahrzeuge:

ROD 10/1

ROD 11/1

ROD 21/1 mit Schaum/Wasserwerfer

ROD 30/1

ROD 36/1 mit AB-Wasser und AB-Hygiene

ROD 40/1

ROD 56/1

ROD 61/1

 

Nachdem zahlreiche Notrufe bei der ILS über ein brennendes landwirtschaftliches Gebäude in Zenzing eingegangen sind alarmiert der Disponent nach der höchsten Alarmstufe B5 zahlreiche Einsatzmittel. Bereits beim Besetzen der Fahrzeuge in der Feuerwache ist eine riesige Rauchwolke über dem Brandobjekt sichtbar. Vor Ort befinden sich eine Stallung für Jungvieh sowie das angrenzende Wohnhaus in Vollbrand, ein nahe stehender Kuhstall ist massiv gefährdet. Zudem hat das Feuer bereits eine umliegende Wiese erfasst, auf welcher sich der Brand ausbreitet. Für vier Kälber der Jungviehstallung kommt bereits jede Hilfe zu spät. Mit den wasserführenden Fahrzeugen wird sofort eine Riegelstellung zum noch nicht betroffenen Kuhstall aufgebaut, parallel dazu erkunden zwei Atemschutztrupps im Innenangriff das Wohnhaus auf eventuelle noch darin befindliche Personen. Nachdem dies negativ ausfällt wird aufgrund der bereits einstürzenden Deckenkonstruktion der Innenangriff abgebrochen. Mit den beiden Drehleitern aus Roding und Cham wird ein gezielter Außenangriff vorgenommen. Probleme bereitet hierbei eine auf dem Dach montierte Photovoltaikanlage, unter welcher sich der Brand immer wieder ausbreitet. Parallel zu den Löscharbeiten werden vom Schlauchwagenzug zwei Förderleitungen vom nahe gelegenen Regenfluss aufgebaut, ebeneso von zwei nahe liegenden Weihern und zwei Hydranten. Weiterhin unterstützen die umliegenden Landwirte die Löscharbeiten mit ihren Güllefässern, welche im Pendelverkehr Löschwasser an die Einsatzstelle bringen. Der ebenfalls mitalarmierte Rettungsdienst muss während des Einsatzes insgesamt vier Feuerwehrkräfte mit Erschöpfungssymptomen und einer Schnittwunde behandeln. Mit der Drohne aus Blaibach wird die Einsatzstelle laufend aus der Luft kontrolliert und Glutnester gezielt abgelöscht. Der ebenfalls mitalarmierte Gerätewagen Atemschutz der Feuerwehr Furth im Wald tauscht vor Ort verbrauchte Atemschutzgeräte. Das Feuer ist nach rund 2,5 Stunden soweit unter Kontrolle das erste Einsatzkräfte aus dem Einsatz gelöst werden können. Die Rodinger Einsatzkräfte rücken bis auf die Drehleiter nach rund 3,5 Stunden von der Einsatzstelle ab. ELW, GW-Logistik und WLF mit AB-Hygiene rücken kurz darauf nochmal an die Einsatzstelle an und bauen für die Brandleiderfamilie den AB-Hygiene zur Unterstützung auf. Die letzten Kräfte verlassen nach rund 6 Stunden die Einsatzstelle, es folgen aufwendige Reinigungsarbeiten in der Feuerwache.