Unwetter

Hochwasserinfo Pegel Roding

Zu einem eher ungewöhnlichen Einsatz mit der Meldung "vermutlicher Absturz eines Gleitschirmfliegers" alarmiert die ILS zahlreiche Rettungsmittel Freitagmorgen um 8:43 Uhr nach Angstall zwischen Roding und Beucherling. LF, RW, MZF sowie ELW und DLK rücken aus.
Die vermutete Absturzstelle befindet sich mitten in nicht befahrbarem Waldgelände, mehrere Suchtrupps von Feuerwehr, Bergwacht, Rettungsdienst und Polizei erkunden das Waldgebiet, können aber keinen Gleitschirmflieger finden. Von Oben suchen parallel der Rettungshubschrauber "Christoph Regensburg" sowie ein privater Hubschrauber eines naheliegenden Flugplatzes nach der Unfallstelle. Nach rund einer Stunde wird einer der Hubschrauber fündig, in einem nicht zugänglichen Baumwimpfel hängt ein sichtbarer Gegenstand der den Eindruch eines Gleitschirms vermittelt. Die Einsatzkräfte am Boden erkunden und können glücklicherweise kurz darauf Entwarnung geben, es handelt sich hierbei um einen abgestürzten Wetterballon. Nach Rücksprache mit der Polizei wird entschieden das der Ballon aus Eigenschutz der Einsatzkräfte nicht entfernt wird, laut Aussage von Experten ist dieser biologisch abbaubar. Die Einsatzkräfte rücken daraufhin nach rund 1,5 Stunden wieder ein.