Newsletter

Unwetter

Hochwasserinfo Pegel Roding

Roding. Es war eine der größten Übungen der Feuerwehren, des Bayerischen Roten Kreuzes und des Technischen Hilfswerkes, welche die Stadt Roding in den letzten Jahren gesehen hat. Am Freitagabend löste um 18.30 Uhr die Integrierte Leistelle Großalarm der Stufe „B5“ aus. Denn am Rodinger Krankenhaus war im ersten Obergeschoss West ein Brand ausgebrochen – zum Glück kein Ernstfall, sondern nur eine Übung.
Beeindruckend für die vielen Zuschauer war es sicherlich, in welch rascher Folge die Wehren eintrafen. Mit dabei waren neben sämtlichen Feuerwehren aus dem Stadtgebiet von Roding (siehe Info) auch noch zwei Fahrzeuge der Feuerwehr aus Cham.
Eine Übung, in diesem Ausmaß gab es am Rodinger Krankenhaus zuletzt vor acht Jahren. Die Einsatzleitung vor Ort hatte Rodings Kommandant Konrad Bauer. Unterstützt wurde er dabei von der Unterstützungsgruppe Örtliche Einsatzleitung aus Katzbach.
Mit den Drehleitern der Feuerwehr Roding und Cham sowie unzähligen Atemschutztrupps wurden die Personen im brennenden Gebäudetrakt befreit – insgesamt zwei verletzte Krankenhausbesucher und 19 Personen, die gerade zu Besuch auf der Station waren.
Auch im Inneren des Gebäudes verlief die Personenrettung wie am Schnürchen.
Die weiteren Feuerwehren bauten von unzähligen Ober- und Unterflurhydranten aus dem Umfeld des Krankenhauses die Wasserleitungen auf. So konnte schon bald gemeldet werden: „Feuer aus, alle Personen gerettet!“
Die Wasserförderung lief optimal, auch wenn sie diesmal nur dem Brunnen zugute kam.
Karl-Heinz Stelzl als Brandschutzbeauftragter der Sana-Klinik sagte bei der Abschlussbesprechung: „Die Übung ist super gelaufen, es hat alles geklappt.“ Die Übung sei wichtig, um auch Probleme im Ernstfall ans Tageslicht zu bringen, wobei man hoffe, dass dieser Ernstfall nie eintreten möge.“
Rodings Kommandant und Einsatzleiter Konrad Bauer, dankte allen, die in der Vorbereitung und bei der Durchführung so tatkräftig mitgeholfen haben. Die Rettung der Personen habe auch gut geklappt. Alle seien sehr schnell befreit worden und die Wasserförderung sei optimal gelaufen. Unabdingbar sei es, hier im Ernstfall mit zwei Drehleitern zu arbeiten, um von beiden Seiten des Gebäudes eingreifen zu können.
Hand in Hand arbeiteten die Rettungskräfte auf der Drehleiter und am Boden.
Arthur Stelzer, Dienststellenleiter der Polizei Roding war ebenfalls Beobachter dieser Übung und zeigte sich am Ende ebenfalls voll des Lobes: „Das war heute eine beeindruckende Übung. Man sieht, die Feuerwehren beherrschen ihr Handwerk. Die Bevölkerung kann stolz auf euch sein.“
Bürgermeister Franz Reichold der ebenfalls die Übung von Beginn an mit beobachtete, zog als Fazit: „Die Übung ist wichtig, um im Ernstfall schnell helfen zu können. Man hat heute wieder deutlich gesehen, dass ihr euer Handwerk beherrscht. Ich bin stolz auf euch, die Übung ist perfekt abgelaufen.“
Einsatzleiter Tobias Muhr vom BRK ließ wissen: „Man hat gesehen, dass der Alarmplan funktioniert, die Rettung ist sehr koordiniert abgelaufen. Wir vom BRK können einfach nur Danke sagen.“
Kreisbrandinspektor Alfons Janker sagte in der Abschlussbesprechung: „Mein großer Dank geht an euch. Das Zusammenspiel zwischen den Hilfsorganisationen war perfekt. Man merkt, je öfter man zusammen übt, desto besser funktioniert das Zusammenspiel.“
Die eingesetzten Wehren im Überblick: Altenkreith 43/1, Cham 21/1, Cham 30/1, Falkenstein 21/1, Falkenstein 40/1, Kalsing 44/1, Michelsneukirchen 11/1, Michelsneukirchen 43/1, Mitterdorf 11/1, Mitterdorf 43/1, Obertrübenbach 44/1, Pösing 43/1, Regenpeilstein 44/1, Roding 10/1, Roding 21/1, Roding 30/1, Roding 40/1, Roding 55/1, Roding 61/1, Schorndorf 11/1, Schorndorf 43/1, Strahlfeld 44/1, Trasching 44/1, Wetterfeld 44/1, Ziehring 44/1, Zimmering 44/1, Heros Roding 21/10.
Bericht: Mittelbayerische Zeitung