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Feuerwehr setzt auf die „Fire Kids“

„Ihr seid jetzt unsere Zukunft“: Die Feuerwehr Roding nimmt 16 Kinder mit Handschlag und Dienstbuch in ihre Reihen auf.
Bericht und Bilder von Peter Nicklas, Mittelbayerische Zeitung

Auf diese Truppe ist stets Verlass

Roding.„Helfen macht Spaß“ – Diesen Grundsatz gab Rodings Bürgermeister Franz Reichold den Mädchen und Buben mit auf den Weg zum Feuerwehrmann oder zur Feuerwehrfrau. Die „Fire-Kids“ der FFW Roding erhielten aber nicht nur gute Ratschläge, sondern zudem jeweils auch ein rotes Käppi, ein bedrucktes T-Shirt und sogar ein eigenes Dienstbuch. Sie sind der Nachwuchs der Wehr, der schon früh mit dem Feuerwehrwesen vertraut gemacht werden soll.

 

„Wir brauchen Euch“

Vorstand Norbert Stuiber hatte am Sonntag zu dieser „Neuaufnahme“ eine Reihe von Führungskräften der Wehr willkommen geheißen, allen voran KBR Hans Weber und KBI Alfons Janker, ebenso Kreisjugendwart Florian Hierl und die Jugendwarte der Wehr. „Wir wollen euch eine sinnvolle Freizeitbeschäftigung bieten, zu der ihr gerne hingeht“, betonte Stuiber – und auch: „Wir brauchen Euch“. Es gehe darum, die Kinder spielerisch an die Feuerwehr heranzuführen und in ersten Schritten mit den Geräten vertraut zu machen.

Wichtig sei auch die Brandschutzerziehung. Kinder sollen lernen, wie sie bei Gefahren richtig reagieren oder in Notfällen sogar helfen können, beispielsweise durch das richtige Absetzen eines Notrufs. Auch sollen sie erfahren, wie sie sich selbst schützen können. Zum Glück habe man für die Betreuung erfahrene Kräfte finden können, die sich sowohl mit der Feuerwehr auskennen als auch über den richtigen Umgang mit Kindern Bescheid wissen.

„Es ist ganz wichtig, dass die Kinder rechtzeitig herangeführt werden an die Feuerwehr, sonst hat diese eine Tages keine Zukunft mehr“, so Bürgermeister Reichold. Sein Dank ging auch an die Eltern, vor allem an die Betreuer, denen es gelungen ist, eine „so starke Truppe“ von mittlerweile 14 Buben und zwei Mädchen auf die Beine zu stellen.

Auch Kinder können helfen

„Es gibt viele Fälle, wo auch schon Kinder helfen können“, so Kreisbrandrat Hans Weber und nannte einen Fall, in dem ein Kind durch vorbildliches Handeln vom Notruf bis zur Einweisung der Hilfskräfte alles richtig machte und damit half, Leben zu retten. Johann Weber sprach von einem „Meilenstein in der Geschichte der Feuerwehr Roding“ und sagte zu den Kindern: „Ihr seid die Feuerwehrleute von morgen“.

Die Kinder seien schon jetzt „Feuer und Flamme“ so Roswitha Meier, sie sollen spielerisch an die Feuerwehr herangeführt werden. Ein Dank galt allen Spendern für die Unterstützung, auch für die Preise beim Luftballonwettbewerb.

 

112 Euro als Preis

Für den Luftballon, der am weitesten fliegt, sind 112 Euro als Preis ausgesetzt. Warum ausgerechnet dieser Betrag? Auch darauf wusste ein Bub schon eine Antwort: „Weil das die Nummer ist, unter der man die Feuerwehr erreicht“.

 

 

 

Die jungen Fire-Kids

  • Buben

    Marcus Schmid, Sebastian Schiegl, Damian Birk, Alexander Godknecht, Luka Janker, Steve Meitzner, Maximilian Tag, Jonas Jakesch, Philipp Krüger, Josel Filla, Daniel Rechenmacher, Lukas Höcherl, Alexander Rechenmacher, Markus Pohmann

  • Mädchen und Betreuer

    Lea Schmid und Lisa Heuberger; Betreuung der Gruppe: Roswitha Meier, Markus Zaremba, Silke Zaremba, Kathi Meier